Freitag, 24. Juni 2011

Tag 11: Vancouver

Heute haben wir das erste Mal während der kompletten Reise bis 9 Uhr geschlafen, allerdings kann ich mich aufgrund der starken Rückenschmerzen kaum bewegen. Ob die Schmerzen nun von der erneuten Nacht auf der Isomatte und im Schlafsack kommt, oder das grausame Zodiac Schuld an meiner Misere ist, kann ich nicht genau sagen. Da war ja der 20 kg Rucksack eine richtige Massage für den Rücken! :-)

Diesen Tag haben wir zum ersten Mal eher gemütlich angehen lassen. Wir haben uns bei Marion ein ausgiebiges leckeres Frühstück genehmigt, ehe wir uns dann auf den Weg nach Granville Island gemacht haben.



Ein kleinerer Fussmarsch durch Downtown und über eine längere Brücke führt uns direkt in die Markthallen von Granville Island. Hier gibt es jegliche Köstlichkeiten, die das Herz begehren. Ausserdem gibt es noch zahlreiche kleinere Shops, wo man jeglichen Krusch kaufen kann, allerdings ist günstig etwas anderes!


Eigentlich hätte Marion für uns für heute vorgesehen, dass wir nach dem Markt in den Stanley Park gehen und dort Fahrräder für eine Radltour ausleihen, aber wie so oft hat Petrus was dagegen. Es ist einfach nicht schön genug für eine Fahrradtour, also kehren wir erstmal in einer der vielen Foodcourts ein, um uns ein Mittagessen zu genehmigen, ehe wir dann via Aqua-Bus (ja, das Ding heisst tatsächlich so), auf die andere Seite des Flusses fahren und zu Marions Wohnung zurück kehren.



Trixi beschließt dort, vorerst eine Auszeit zu nehmen, aber ich bin ganz wild darauf, die Shopping-Möglichkeiten der Stadt näher zu erkunden. Also ab in die Robson Street. Mein Ziel: der Roots-Store, die kanadischen In-Marke, die für meine Kreditkarte eher nix ist :-)

Hank schlaegt beim Tommy Hilfiger sauber zu, bevor wir zu dem Ergebnis kommen, dass sich Shoppen eher schlecht aufs Budget auswirkt. Wir schlendern zurück in Marions Wohnung, um Trixi abzuholen und dann gehts ab zu Guu. Das ist ein Japanisches Lokal, das anscheinend bei den Einwohnern der Stadt der absolute Geheimtipp ist, denn Marion ist total begeistert und ganz wild darauf, dass wir da hingehen. Na gut, dann machen wir das hald - auch die Stunde warten, bis wir einen Tisch bekommen, schreckt uns nicht ab.

Schliesslich sitzen wir und halten die Speisekarten in Händen. Ich versteh nur Bahnhof und hoffe, Marion weiss was sie tut. Die Japaner schreien aus allen Ecken irgendwelche Hyroglyphen, aber es scheint wirklich ein Erlebnis zu sein. Wir bestellen 5 einzelne Gerichte, von denen wir uns alle 4 bedienen. Unter anderem haben wir rohen Lachs mit einem ungekochten Ei und Knoblauchbrot bekommen - klingt unendlich ekelhaft, aber war sehr lecker! Ausserdem rohe Garnelen, die auch nicht schlecht geschmeckt haben.




Danach hat uns der Kellner gefragt, ob wir die Krusten gegrillt haben wollen, das ist hier eine Delikatesse. Wir waren ein wenig irritiert, stimmen aber versuchsweise zu und siehe da: der gegrille Garnelen-Abfall schmeckt wie Chips! :-) und so haben sich die Gerichte fortgesetzt. Die Nachspeise, ein Käsekuchen, war der absolute Hammer! Also, Fazit: Japanisch essen ist nichts fuer Feiglinge, aber es lohnt sich auf jeden Fall!!

Nach dem Essen gehts wieder zurück in die Wohnung, wo wir dann alle 4 hundemüde ins Nest fallen.

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