Freitag, 24. Juni 2011

Tag 12: Vancouver - Whistler

Heute heißt es Abschied nehmen von Marion und Trixi. Marion muss hier wieder in die Arbeit, Trixi bleibt in Vancouver bei ihr. Und für uns geht es "on the road again".
Um kurz nach zehn werden wir vom Camper-Verleih aufgesammelt und zu deren Office kutschiert. Dort wartet auch schon unser Van auf uns. Wow, was fuer ein riesiges Gefährt! Ein Pickup mit Wohngelegenheit hinten drauf. Eine Rückbank haben wir auch noch. Es hätten locker 6 oder 7 Leute vorn im Auto Platz. Hinten drin ist auch genug Platz fuer uns beide. Wesentlich mehr als in unserem "Pack-Man" in Australien.





Nach einige Formalitäten geht es an die Einweisung vom Van, der übrigens noch fast nagelneu ist. Unser Erklärbaer ist schon etwas älter und er sagt die meisten Dinge zwei oder drei mal. Wir sind schon ganz hibbelig, wollen endlich los! Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es dann so weit, wir werden auf den Strassenverkehr losgelassen. Das Automatik-fahren ist zwar anfangs etwas ungewohnt aber man gewöhnt sich schnell dran. Also ab auf den Highway.

Natürlich ist uns der Weg gleich mal von einer Baustelle verwehrt. Wie daheim in Landshut *g* Bei der Gelegenheit kommen wir vom richtigen Weg ab und drehen somit ne kleine Runde durch Vancouver. Das kostet uns mal eben ne Stunde. Dann sind wir wieder auf dem richtigen Highway Richtung Whistler, unserem heutigen Ziel.

Es geht an der Küste lang. Leider ist es mal wieder etwas wolkig, sodass der Ausblick nicht so grandios ist. Unser erster Stop ist dann bei den Brandywine Walls. Nach einem 5-minütigen Marsch stehen wir auch schon auf einer kleinen Aussichtsplattform auf die 66 Meter hohen Fälle. Nicht schlecht. Nach einer kurzen Fotosession geht es dann weiter.


Als ich auf dem Highway dahinbrause sehe ich plötzlich etwas grosses braunes am Strassenrand. Tatsächlich, ein Bär! Leider bin ich mit Tempo 90 auch schon wieder dran vorbei und ein Blick in den Rückspiegel sagt mir, dass ich jetzt nicht einfach so bremsen und stehen bleiben kann ohne nen Crash zu riskieren. Mist. Aber es soll ja hier überall Bären geben, da werden wir schon noch einen aus der Nähe sehen.

In Whistler angekommen geht es erstmal zum Info-Center. Wir lassen uns ein paar Karten der Gegend geben und den Weg zum nächsten Campingplatz beschreiben. Dort angekommen stellen wir fest, dass Whistler ein ziemlich teures Pflaster ist. Fast 50 Dollar zahlen wir für einen Stellplatz am hintersten Eck. Nur damit wir da über Nacht stehen können. Frechheit. Aber hilft ja nix, einfach an der nächsten Strasse stehenbleiben ist in Whistler verboten. Ist dann auch ein ganz schöner Platz. Wir überlegen nach dem Abendessen noch einen kurzen Walk zu machen, entscheiden uns dann aber doch lieber fürs Faulenzen und Schreiben im Camper.

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