Wir nehmen den alten Highway, der zwar länger dauert, weil er kurvenreicher ist, aber dafür soll es die schönere Strecke sein. Diese Entscheidung stellt sich relativ schnell als klug heraus: Bereits nach wenigen Kurven sehen wir am Strassenrand einen Menschenauflauf stehen, die einen putzigen Schwarzbär im Baum beobachtet. Da gesellen wir uns dann doch auch gleich dazu. Der süsse Kerl sitzt in der Baumkrone und relaxed und das nur wenige Meter von uns entfernt! :-) Wir schiessen eine ganze Fotoserie, ehe wir unsere Reise fortsetzen.
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An einem der zahlriechn Viewpoints an diesem Highway treffen wir auf eine gemütlich am Strassenland liegendes Bergschaf. Der Bursche läßt sich wirklich durch nichts aus der Ruhe bringen und beobachtet uns genauso interessiert wie wir ihn.

Entlang des Highways erreichen wir gegen Mittag das Columbia Icefield Center. Hier schaut es, wie der Name schon ahnen laesst, eher nach einem plötzlichen Wintereinbruch, als nach sommerlichen Verhältnissen aus. Vor allem der Athabasca Glacier beeindruckt mit seiner dicken Schneedecke, die nahezu bis ins Tal reicht.

Wir suchen erstmal die Information auf und stellen zu unserem Entsetzen fest, dass es hier total überfüllt mit Touristen ist, allen voran die Busladungen Japaner. Es würde hier zwar nette Möglichkeiten geben, was wir machen könnten, aber aufgrund des Massenandrangs ergreifen wir doch lieber die Flucht und setzen unsere Fahrt in Richtung Süden fort.
Wir fahren noch einige Kilometer bis zum Saskatchewan River Crossing, wo wir dann einen Wucherpreis fuer eine Benzinladung bezahlen. (wie sich später herausstellt, haben wir 34 Ct./Liter zuviel bezahlt!!!) Wir machen noch unsere kleine Nudel-Mittagspause, bevor die Tour weitergeht.
Wir erreichen den Lake Peyto, der laut Lonely Planet als der blauste See der Rocky Mountains gilt und stellen fest, dass es hier wunderschön wäre, wenn nicht ebenfalls massenweise Touristen, auch wieder hauptsächlich Japaner, vor Ort wären.

Wir entscheiden uns daher uns von der Menschenmenge abzusetzen und einen kleinen Trail zu wandern. Hier treffen wir ausser auf ein paar Chipmunks auf keine Lebewesen.
Es gibt zwar nicht viel zu sehen, aber die Ruhe ist ganz angenehm dort!
Als wir am Viewpoint des Lake Bow ankommen setzt plötzlich Regen ein. Dieser kommt allerdings nicht von oben, sondern waagerecht von rechts! Oh nein, das darf doch gar nicht wahr sein!
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Banff ist ein richtiges Touristennest, insbesondere die Preise dort sind besonders abschreckend! Wir laufen die Banff Avenue entlang und landen einmal mehr bei Roots und decken uns mit Canada-Wear ein.
Wir suchen noch einen kleinen Lebensmittelladen auf, um uns mit Brot und Eiern einzudecken, wofür wir einen unverschämten Preis bezahlen und im Wohnmobil feststellen, dass die Semmeln mit Bohnenfüllung sind! Ich sag nur "Igitt!!".




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