
Diesmal verschlägt es uns nach Kanada, genauer gesagt nach Vancouver. Unser Flieger geht um 11:50 Uhr in München weg und macht Halt in Toronto, dort einen kurzen Aufenthalt und dann gleich weiter ans endgültige Ziel. Soweit der Plan! Leider sieht die Realität etwas anders aus. Bereits am Ticketschalter werden wir darüber informiert, dass der Flug mindestens 45 mins Verspätung haben wird und wir außerdem in Toronto das Gepäck abholen und durch den Zoll müssen. Ohje, das wird aber verdammt knapp, bei lediglich 1 ½ Stunden Zeit (und das wenn alles glatt geht).
Tatsache, wir kommen erst eine dreiviertel Stunde später in München los, der Flug verläuft zwar unspektakulär, aber wir sind hald einfach zu spät dran. In Toronto dann das nächste Chaos, wir dürfen nicht zum Gate fahren, wegen was weiß ich und so verlieren wir weitere kostbare Minuten. Im Endeffekt haben wir dann noch 20 Minuten Zeit, um durch die Passkontrolle zu gehen, Koffer abzuholen, Zoll passieren, Koffer wieder aufgeben und dann zum neuen Gate rennen. Also, läufts drauf raus, dass wir den Flug verpassen! Leider können wir erst 3 Stunden später weiterreisen, so dass wir wieder mal Zeit totschlagen müssen. Was macht man da Besseres als Essen? ;-)
Um 19 Uhr (Toronto Ortszeit) geht’s dann endlich weiter. Nochmal 5 Stunden fliegen und dann kommen wir endlich in Vancouver an. Unser Gepäck schafft es auch, so dass wir gleich die Canada-Line aufsuchen und nach Downtown/Yaletown zur Marion fahren können.
Wir finden uns gleich zurecht und ehe wir uns versehen sind wir auch schon an dem Hochsicherheitstrakt angekommen, in dem sie wohnt. Da uns niemand aufmacht, gehen wir einfach mit den nächsten Menschen, die ins Haus gehen rein und stellen uns in den Aufzug – nur leider fährt dieser den 19. Stock nicht an, da es ja ein Hochsicherheitshaus ist. Wir stehen also im Treppenhaus vor verschlossenen Türen und fahren wieder runter. Telefonisch kündigen wir uns an und schon stürmt Marion los, um uns in Empfang zu nehmen. Wir sehen den Aufzug nach unten rauschen 17, 16, 15, 14 und da bleibt er dann stehen. Unsere Befürchtungen bestätigen sich: Marion steckt im Aufzug fest!!! Ihre Mitbwohnerin holt uns zwar inzwischen, aber Marion ist für die nächste Stunde außer Gefecht gesetzt! Zusammen mit Trixi warten wir dann auf die Gastgeberin, die nach einer gefühlten Ewigkeit mal eintrudelt!
Bevor wir schlafen gehen machen wir uns schon mal an die Arbeit unsere Sachen für den West Coast Trail zu sortieren und zu packen…
Dann kann es ja nur noch besser werden, viel Spaß noch!
AntwortenLöschenRobert